
Steuerung · Regelung
AQC 26
Eine Steuerung für bis zu zehn Anlagen. Regelt die Ionisationsleistung nach dem, was die Sensoren tatsächlich messen.

Überblick
Ein Regler statt zehn Insellösungen
Die AQC 26 fasst zusammen, was bisher einzeln lief. Ein Gerät steuert bis zu zehn Anlagen, jede als eigene Regelgruppe mit eigener Sensorik, eigenen Leistungsteilen und eigenem Regelverhalten.
- Bedarfsgerechte Regelung statt Dauerbetrieb auf voller Stufe.
- Weniger Hardware, weil ein Regler mehrere Anlagen bedient.
- Betriebsdaten und Sensorwerte werden automatisch aufgezeichnet.
- Serviceintervalle je Sensor und je Leistungsteil einstellbar.
Regelung
So viel Ionisation wie nötig
Sie bestimmen, welche Messgrössen in die Regelung einfliessen und wie das System darauf reagiert. Für jede Anlage getrennt.
Regelgruppen
Jede Anlage bildet eine eigene, unabhängig regelbare Gruppe aus Sensorik und Leistungsteilen. Bis zu zehn Leistungsteile je Regler, bis zu sieben AeroTron 2000 je Leistungsteil.
Messgrössen
Relative Feuchte, Temperatur, Ozon, VOC und Luftstrom. Die Empfindlichkeit der Sensoren lässt sich standortspezifisch anpassen, weitere Sensorik auf Kundenwunsch einbinden.
Regelgrundlage
Frei definierbar, welche Werte zählen. Geregelt wird wahlweise auf Minimal-, Maximal- oder Durchschnittswerte gleichartiger Sensoren.
Bedienung und Zugriff
Alles auf einem Bildschirm
Vor Ort am Touch-Display, aus dem Büro über den Browser. Beides zeigt dieselben Daten.
Touch-Display
Serienmässig mit 7 Zoll, optional mit 15 Zoll. Grafische Darstellung aller Betriebs- und Sensordaten, Konfiguration der Regelparameter, zentrale Anlagenübersicht sowie klare Anzeige und Quittierung von Fehlermeldungen.
Ethernet und Browser
Browserbasierter Zugriff auf Visualisierung und Datenerfassung. Anlagenüberwachung ortsunabhängig über das Netzwerk, vorbereitet für Fernwartung über VPN oder vergleichbare Technologien.
Gebäudeleittechnik
Anbindung an GLT-Systeme auch ohne ModBus-Schnittstelle. Potentialfreie Kontakte für Freigabe- und Störmeldungen sind serienmässig integriert, optionale Bus-Kommunikation möglich.
Warum AQC 26
Gebaut, um lange zu laufen
Standardkomponenten, offene Schnittstellen und eine Architektur, die sich erweitern lässt.
Installation ohne Umstände
Alle Sensoren sind als Kanalfühler ausgeführt. Das verkürzt Montage und Inbetriebnahme spürbar. Die durchgängige ModBus-Kommunikation erlaubt Leitungslängen bis 1000 Meter ohne zusätzliche Infrastruktur, mit Verstärker auch darüber hinaus.
Verfügbarkeit und Investitionssicherheit
Bewährte Standardkomponenten, weltweit verfügbare Ersatzteile. Die ModBus-Architektur lässt abgekündigte Sensoren einfach austauschen, statt die Anlage infrage zu stellen.
Weniger Verbrauch
Die bedarfsgerechte Regelung senkt den Energieverbrauch gegenüber dem Dauerbetrieb. Ein Regler für mehrere Anlagen reduziert zusätzlich den Hardwarebedarf und schont Ressourcen.
Erweiterbar
Ein GSM-Modul ergänzt die direkte Fernwartung. Die Plattform ist so angelegt, dass künftige Funktionen und kundenspezifische Anforderungen ergänzt werden können.
Technische Daten
Masse und Anschlusswerte
Steuerung und Leistungsteil im Überblick.
| Merkmal | Steuerung AQC 26 | Leistungsteil |
|---|---|---|
| Abmessungen (B×H×T) | 300 × 165 × 230 mm | 370 × 270 × 130 mm |
| Gewicht | ca. 2 kg | ca. 6 kg |
| Spannungsversorgung | 230 V / 2 A AC | 230 V / 5 A AC |
| Leistungsabgabe | entfällt | max. 1150 VA |
| Anschlüsse | Externe Freigabe, potentialfreier Kontakt für Störungsmeldung | |
| Display | 7 Zoll serienmässig, 15 Zoll optional | |
| Kommunikation | ModBus, Ethernet, optional GSM und Bus zur Gebäudeleittechnik | |
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